Ego Shooter Trainingsmodule

Wie kann ich den Gegner schneller ausschalten? Wie bewege ich mich im Team? Wie überlebe ich länger? Diese und andere Fragen möchten wir euch mit dieser Seite beantworten.

Verständnis dieser Seite: Die konkreten Beispiele für die Ego Shooter Trainingsmodule werden anhand des Spiels S.K.I.L.L dargestellt. Grundsätzlich funktionieren die Kampftechniken in allen taktischen Shootern.

Übersicht Kampftechniken

Headline

Leer schießen

Präzision & Rückstoß -Kontrolle

Zoom-in/out

Pre- Zoom

Prefire

Opener

Supporter

Sniper

Um-Eck-Kampf

Pieken

Kreuzfeuer

Movement

Lockvogel

Taktischer Angriff

Umgang mit Granaten

Sichtbarkeit

Map Calls

Bonus Material

Egoshooter Schuss Techniken

Bei den Schusstechniken konzentrieren wir uns als einzelner Spieler auf das effiziente, sinnvolle, nützliche und der Situation angepasste abfeuern der Waffe und die verschiedenen Techniken dazu.

Was ist Headline?

Die Headline ist bei naher und mittlerer Distanz besonders nützlich, weil das Fadenkreuz sicher auf den Kopf des Gegners zielt und damit die Schutzweste ignoriert. Bei einem Schusswechsel gewinnt der Gegner mit Headline-Vorteil. Die Headline ist aus jeder Distanz auf der gleichen Höhe, weil in diesem Spiel (S.K.I.L.L), die Schwerkraft kein Einfluss auf die Flugbahn der Patrone hat. In anderen Spielen schon.

Versucht die Headline in jeder Situation zu halten, ob ihr euch dreht, duckt oder rennt. Ihr könnt euch dabei an vorbeilaufenden Teammitgliedern, an Ecken & Kanten sowie an Strichen auf Wänden orientieren.

Tutorial Headline

Was ist leer schießen?

Die meisten sterben, weil sie in dem Moment kein Aim haben, weil sie sich unvorteilhaft bewegen oder weil die Gegner zu stark sind. Jedoch sterben ebenso viele durch unnötiges nachladen.

Ladet die Waffe erst nach, wenn ihr noch 1-5 Patronen im Magazin habt, wenn ihr nur einen Gegner habt oder wenn eine sichere Deckung zur Verfügung steht. Wenn ihr nur 10 Patronen verschossen habt dürft ihr nur nachladen, wenn ihr sicher seid, dass kein Gegner in der Nähe ist.

Es passiert viel zu häufig, dass man mit 20 Patronen im Magazin nachlädt und auf einmal der Gegner vor einem steht und man selber stirbt. Das könnt ihr verhindern.

Tutorial leer schießen

Präzision & Rückstoß -Kontrolle

Es gibt Unterschiede, wie das Fadenkreuz anzeigt und wo die abgeschossene Patrone einschlägt. Also die Genauigkeit bei Übereinstimmung der Fadenkreuz anzeige = einschlag Patrone.

Grundsätzlich könnt ihr eure Präzision steigern, durch stehen bleiben / ducken und rein-zoomen. Sie verschlechtert sich beim rennen und bei Dauerschuss. Ihr erkennt das am Fadenkreuz, weil es sich weitet und zusammenzieht.

Ihr habt verschiedene Möglichkeiten zur Rückstoßkontrolle. Rückstoßkontrolle durch Maus / Fadenkreuz runter ziehen. Rückstoßkontrolle durch Ducken / Ducken zieht die Maus runter. Rückstoßkontrolle durch Salven schießen. Salven mit zwei bis vier Patronen halten eine Max.-Rückstoßpegel-Begrenzung aufrecht. Je mehr Techniken der Präzision und Rückstoßkontrolle ihr beherrscht, desto mehr Kontrolle habt ihr über das Ergebnis bei Schusswechsel.

Was ist Zoom-in/out?

Eine große Herausforderung für die meisten Spieler ist es einzuschätzen, wann sie in den Zoom gehen sollen und wann nicht. Ihr schießt bei kurzer oder mittlerer Distanz, aus der Hüfte und geht zeitweise einfach in den Zoom (Zoom ca. 1-2 Sekunden halten und wieder loslassen). Dadurch streut die Waffe weniger und ihr trefft den Gegner besser.

Zoom-in + Salve

Zoom-in + Headline

Zoom-in bündelt Patronen

Was ist Pre-Zoom

Der Begriff „Pre-Zoom“ kommt vom englischen „prevention“ und bedeutet Vorbeugung, also mit Zoom: präventives Zielen.

Damit spart ihr euch die Zeit zum zielen, bevor ihr abdrückt – ein Vorteil. Die Voraussetzung: Du weißt, aus welcher Richtung der Feind kommt.

In hektischen Situationen oder zu Zeiten ohne Aim, ist schießen aus der Hüfte vorteilhafter.

Was ist Prefire?

Der Begriff „Prefire“ kommt vom englischen „prevention“ und bedeutet Vorbeugung oder Prävention, „fire“ bedeutet schießen.

 

Prefire, ein Werkzeug für verschiedene Situationen – diese Technik verwendet jede Rolle (siehe Rollenverständnis, weiter unten).

Der Pusher stürmt eine Stellung mit Prefire, der Supporter gibt Feuerunterstützung mit Prefire bei Angriffen und Sperrt Zugänge bei verteidigenden Situationen und der Sniper, sein Prefire hat grundsätzlich eine einschüchternde Wirkung und die Gegner ziehen sich weiter in ihre Deckung zurück. 

Prefire kann genutzt werden, um Gegner anzulocken. Wichtig ist auch, die Position des Gegners zu wissen.

Prefire ist eine Sache des Timings, des Aims, des Sounds und dient oft zur kurzzeitigen Kontrolle einer kritischen Situation.

Was ist pieken?

Peaken oder deutsch pieken, ist eine Spielmethode den Gegner aus einer Deckung heraus auszuschalten. Dabei gehen wir nur ein Augenblick aus der Deckung, schießen dabei und verschwinden wieder in die Deckung. Es erfordert gute Koordinationsfähigkeiten, gute Reflexe und eine Menge Training.

Ihr könnt auch Pieken, um ein Zugang auszuchecken. Vorteil: Sicher hinter der Deckung. Nachteil: Euer Step/Schritt wird gehört und die ersten Schüsse treffen ungenau oder garnicht.

Angriff + Verteidigung = Pieken

Die Lehre: Es gibt unterschiedliche Darstellungen der Sicht

Pieken v1

Pieken v2

Hinweis: Ist die rechte, linke oder garkeine Seite vorteilhaft zum pieken? Das ist spielabhängig!

Was ist Um-Eck-Kampf?

Hierbei macht ihr den Gegenspieler ausfindig und positioniert euch um eine Ecke herum, ohne das der Gegner etwas mitbekommt. Wenn der Gegenspieler in eure Richtung läuft, dann könnt ihr den Überraschungsmoment nutzen, um die Ecke sprinten und mit der Headline reinsprayen. Das funktioniert gut, weil wir folgendes in der Fahrschule für die KFZ Prüfung lernen: Das menschliche Gehirn braucht im Durchschnitt 1 Sekunde Reaktionszeit, bis es auf Gefahr reagiert und damit wird der Bremsweg verlängert. Damit reagiert euer Gegner zeitversetzt, wenn er euch sieht oder euren Schritt hört.

Um-Eck Kampf

Um-Eck Kampf

Prefire + Um-Eck Kampf

Achte auf den vorderen Mitspieler, der das MG Prefire als Ablenkung nutzt und damit für die Gegner unsichtbar wird. Danach killt er den Gegner mit der Um-Eck-Kampf Technik.

Egoshooter Gruppen Techniken

Bei den Gruppentechniken konzentrieren wir uns als Team auf das Zusammenspiel Aller und auf die daraus resultierenden Vorteile. Wir können z.B. wichtige Zugangspunkte gemeinsam verteidigen und dabei taktische Vorteile nutzen.

Rollenverständnis für Shooter

Wenn jedes Teammitglied seiner Rolle bewusst ist, dann entsteht eine Harmonie im Team. Dann sind die Abläufe bei einem Angriff oder bei der Verteidigung sauber und laufen mit weniger Absprachen. Neben dem bestimmten Verhalten in einer Kampfsituation, ist auch wichtig, welche Waffe ihr mitnehmt. Der 1000-Meter-Läufer nimmt ja auch keine Plattenrüstung mit.

Kennt ihr das? Im Schusswechsel kommen immer mehr Spieler dazu und dein Team gewinnt weil alles gut lief? Im professionellen E-Sport führen wir diese Situation bewusst herbei indem wir mit bewehrten Methoden spielen.

Was ist ein Pusher / entry-fragger?

Der englische Begriff „Pusher“ wird im deutschen als „Drücker“ übersetzt. Auf den Kampf bezogen: die Pusher dringen als Erste in das Kampfgebiet ein und pressen die Gegner oder drücken ein Zugangspunkt und sprengen die gegnerische Stellung, damit das Team nachziehen kann. Pusher kämpfen mit Schnellschusswaffen (MPs) oder mit schnellen Sturmgewehren wie die FAMAS.

Pusher stürmen mit ihrer erhöhten Mobilität die feindliche Stellung, ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und ermöglichen den restlichen Teammitgliedern, besser in das Feindgebiet zu gelangen. Leider haben die meisten Opener Angst zu sterben (verständlich, denn sie kämpfen die ersten Sekunden alleine). Jedoch sollte man nicht auf die K/D schauen, sondern eher den Nutzen für das gesamte Team sehen. Opener sollten dem Typ „Draufgänger“ entsprechen und ein dickes Fell haben.

Ein Pusher presst

Ein Pusher ist mutig und rasiert

Zwei Pusher zusammen

Der Erste schießt den Gegner runter und der zweite holt sich den Frag.

Was ist ein Supporter?

Der Supporter übernimmt die Rolle des „Unterstützers“ im Kampf. Er bereitet alles für den Angriff seines Teams vor. Die Hauptaufgabe des Supporters ist es, den Angriff mit seinem Sturmgewehr oder Maschinengewehr (MG) zu unterstützen.

Wenn der Kampf eröffnet ist kann der Supporter eine 1vs.1 Situation zu einer 2vs.1 Situation übervorteilen oder in anderen Situationen einen Nachteil ausgleichen. Ein Supporter kann ein Zugangspunkt mit Pre- Fire & Nades sichern, solange Teammates nachladen. Ein Supporter kann Gegner mit full-life stark verletzen und bereits angeschossene Gegner teilweise mit Streufeuer eliminieren. Wenn einer der Pusher im Kampf fällt, übernimmt der Supporter dessen Rolle im Team.

Was ist ein Sniper?

Der Job als Sniper / Scope / Scharfschütze: Er bleibt an der hintersten Kampflinie stehen und eliminiert seine Gegner aus der Ferne. In günstigen Situationen, nachdem sich Pusher und Supporter positioniert haben schaut der Sniper als erstes in feindliche Stellungen und macht den „First Fraq“, den ersten Kill um dem Team einen Vorteil zu verschaffen. Grundsätzlich haben Sniperschüsse eine einschüchternde Wirkung.

Sniper mögen keine Pusher!

Wenn ein Sniper von einem agressiven Pusher gepresst wird, dann neigt er dazu, daneben zu schießen. Wenn’s für den Pusher schief läuft, dann muss ein Teammate den Rest machen. So oder so ist die Sniper-Stellung gestürmt.

Was ist Kreuzfeuer?

Kreuzfeuer oder engl. Crossfire hilft euch, einen oder mehrere Gegner kontrolliert zu verwirren und zu töten. Voraussetzung dafür ist ein Zugang (z.B. ein Eingang) und zwei oder mehrere Spieler, welche sich „im Kreuzgegenüberstehen.

Indem sich die Mitspieler gegenüber stehen erzeugen sie ein Kreuz indem geschossen wird. Der Gegner muss sich für einen Spieler entscheiden den er töten will. Um jedoch die Entscheidung zu treffen, welchen Spieler er tötet, vergeht Zeit. Diese Zeit muss genutzt werden um den Gegner zu eliminieren. Dabei muss das Teamplay sitzen!

Bei Gegner-Push, das Kreuzfeuer halten

Was ist Movement?

Wenn Ihr das Movement trainiert: Man reagiert in einem Gefecht schneller auf feindlichen Beschuss. Zum Beispiel die Deckungssuche oder der „Tanz mit dem Tod“, also das ausweichen vor gegnerischen Schüssen, funktionieren schnell und reibungslos.

Movement Vorteile: Teammates wissen wie sie sich positionieren, ohne einander die Sicht zu blockieren oder einen doppelten Headshot zu kassieren.

Bei einer Flash-Nade bewahrt die Ruhe, wenn ihr geblendet seid weil ihr entweder bereits im Voraus eine günstige Position im Kopf habt oder zurück lauft wo man herkam, um sich im blinden Zustand zu schützen.

Zusammen mit einem Buddy lassen sich Gegner leichter „ausmoven“ wobei hier erwähnte Punkte einfließen wie Lockvogel, Map Calls und das Pieken um den Gegner auszuschalten.

Das ausmoven, zusammen mit einem Mate, benötigt gute Absprache, eine vorteilhafte Postition dem Gegner gegenüber und Ruhe! Es sollte zum Schluss keine Verwirrung entstehen weil unklar ist wer denn nun den Gegner tötet.

Was ist Lockvogel?

Der Lockvogel wird im engl. als Decoybezeichnet und wird genutzt um z.B. eine 2-gegen-1 Situation optimal umzusetzen. In Kombination mit Kreuzfeuer funktioniert’s super: Spieler 1 lockt den Feind mit verfrühtem Prefire zu sich. Der Gegner weiß nun, dass Spieler 1 auf der linken Seite steht und vermutet nicht, dass rechts Spieler 2 steht. Dieser darf weder steppen, prefire geben, noch Nades werfen um unentdeckt zu bleiben.

Der Gegner läuft in Richtung Spieler 1, der wiederum in Deckung geht. Wenn der Gegner offen steht muss Spieler 2 den Feind von der anderen Seite ausschalten. Selbst wenn der Lockvogel nicht in die Deckung geht, kann der Gegner nur in eine Richtung schießen also überlebt mindestens ein Teammate.

Wann werde ich oder mein Team entdeckt?

In einer neuen Runde, vor dem ersten Kontakt, kann der Gegner nur wissen wo ihr seid wenn eins der drei Bedingungen erfüllt ist:

  1. Ein Feind hat euch gesehen
  2. Einer der Feinde hat euch gehört
  3. Ihr werdet an einem gengingen ‚Sport‘ vermutet. Ein Spot ist ein vorteilhafter Ort, der bevorzugt eingenommen wird und deshalb schaut der Gegner mal nach (zu seinem Risiko)

Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, als Team geschlossen und leise vor zu rücken. Der Teamleader entsendet nur einzelne Spieler zu anderen Zugängen, die fähig sind, allein, passiv und unerkannt andere strategisch wichtige Wege zu erkunden und über TS zu berichten. So wird der erste Kontakt hinausgezögert und die Spieler vor dem Zugriff stategisch günstig positioniert.

Wie geht der taktische Angriff?

Der taktische Angriff stellt ein Schlüsselelement des Kampfes dar.  Jeder Spieler hat seine konkrete Aufgabe der er nachgehen muss. Siehe dazu die Thematik Rollenverständnis.

Dieses taktische Vorrücken, von Stellung zu Stellung, kann überall angewendet werden.

Achtet einfach darauf, dass ihr einen Sniper habt, der euch über die Schulter schaut und alles callt was er sieht. Ein Supporter, der Nades für die Opener wirft und Feuerunterstützung leistet. Außerdem Ein Spieler, der mögliche Gefahrenquellen (wie hier ein Schacht) deckt. Wenn ihr dann noch 2 verrückte Opener habt, die den Kampf eröffnen,  kann fast nichts mehr schief gehen. Kurzfassung Opener: Tactical attack -2 Spieler benötigt – 1. Spieler springt aus der Deckung raus und der 2. zieht rum – am besten gleichzeitig. Beide Opener schaffen eine größere Distanz zueinander und arbeiten trotzdem zusammen.

[ABLAUF] Zwei Opener (O) positionieren sich an der vorderen Kante hintereinander. Der Supporter (SUP) steht in der 2. Angriffslinie bereit, um den Openern Feuerunterstützung zu leisten. Ein weiterer Mitspieler (B – für Backup) sichert den rechts befindlichen Schachteingang, um mögliche Hinterhalte zu vermeiden. Als Letztes folgt der Sniper (S), welcher manchmal den Kampf eröffnet.

Der Sniper hat als Erster die Sicht in feindliches Gebiet. Deshalb callt er entweder „clean“ wenn kein Gegner zu sehen ist, oder die genaue Position und Anzahl an Gegnern die er sieht. Egal welcher Fall eintritt: die beiden Opener eröffnen  für alle anderen Teammitglieder den Kampf.

Dabei springt der 1. Opener auf die gegenüberliegende Seite (zieht aggro). Mit dem Sprung entzieht er sich selbst von der gegnerischen Headline.

Der 2. Opener bleibt auf Seite der Anfangsposition und geht nur einen kleinen Schritt um die Ecke. Des Weiteren hilft euch der Supporter und leistet Feuerunterstützung.

Fokus Stategien

‚Auf Retake spielen‘ bedeutet im Grunde nichts anderes als einen Spot offen zu lassen um sich auf den Rest der Karte zu konzentrieren. Sollte dieser Spot vom Gegner erobert werden muss er „zurück erobert“ werden, was sich im englischen schlicht „Retake“ nennt.
Wird gerne mal gemacht wenn sich Spots schwerer Defenden als Attacken lassen.

‚Auf Contakt spielen‘ bedeutet sich solange lautlos und ungesehen zu verhalten bis der erste Kontakt zum Gegner ensteht und diesen dann mit Masse oder günstig gelegener Position zu überraschen / überrenen.

‚Rush‘ = wie die Bekloppten rein laufen. Wer während eines Rushs wegen einer Smoke oder Flash stehen bleibt sollte im Anschluss von seinen Teammates im TS3 ordentlich zu geflamed werden.

‚Push‘ ist im Gegensatz zum Rush ein geordneter schneller Vorstoß der vor dem eigentlichen Ziel endet und nicht auf diesem.

‚Peek‘ = lautloses oder lautes um-Ecken-schnellen um die Lage zu checken. Wer peekt sollte sich vorher entscheiden ob er Vorhat bei Kontakt zu Kämpfen oder sich wieder zu verdrücken.

‚Löffeln‘ -spooning, ein Peek zweier Spieler die gemeinsam um Ecken rennen um feindliche Spieler aus der Runde zu nehmen.

Umgang mit Granaten?

Nutzt Rauchgranaten um entweder den feindlichen Scope die Sicht einzuschränken oder um von Stellung zu Stellung zu gelangen. Beim direkten Angriff in feindliche Stellungen helfen euch Rauchgranaten eher weniger, da ihr selbst nicht seht wo die Gegner stehen. Statt dem Gegner eine Rauchgranate vor den Kopf zu werfen, schießt lieber eine Salve ab. In Rauch kann der Gegner stehen, nicht in einer Salve. Rauchgranaten eignen sich besonders gut für den Taktischen Rückzug.

Blendgranaten sind in allen Situationen hilfreich. Beim Taktischen Angriff müssen Blendgranaten weit geworfen werden, sodass die Gegner geblendet werden – ihr aber noch alles sehen könnt. Bei der Verteidigung einer Position eignet sich die Blendgranate um heranstürmende Gegenspieler zu blenden und somit kampfunfähig zu machen. Beim Taktischen Rückzug kann dieses Prinzip ebenso angewendet werden.

Splittergranaten eignen sich bei wichtigen Nadespots besonders gut – egal ob Angriff oder Defense. Verzichte bei einem Push auf Splittergranaten, weil sie euch selbst behindern und die schnellschuss Waffe gebraucht wird. Vor einem Push könnt ihr Splittergranaten benutzen, um die Gegner wegzubomben, geschlossene Räume säubern und ihr könnt Gegner zwingen, ihre Stellung zu verlassen. Damit könnt ihr Steps und Laufrichtung erfahren und beim Angriff pre-zoomen. In der Verteidigung helfen euch Splittergranaten ein Bombenteppich auszulegen und Zeit zum Verschieben zu schaffen.

Map Calls mit S.K.I.L.L

Calls oder auch Ansagen genannt, bilden die Basis in jedem Clanwar. Oftmals werden keine oder nur nutzlose Informationen in einem Gefecht mit den anderen Mitspielern geteilt. Dabei sind nützliche Informationen spielentscheidend! Deshalb callt alles, was wichtig ist! Haltet außerdem den Call so kurz wie möglich. Dabei gehen Informationen von anderen Spielern und Zeit verloren! Noch eine gute Idee: Flamed nicht zuerst sondern callt lieber.

Strategien zur ingame Map: Power Station

Kurze Map Calls

Sage was du weißt. Den Rest denkst sich das Team selbst.

  • Ich höre 1,2,3, alle Gegner auf …  Kurzform: 2/3 Server
  • Ich sehe 1 Spieler bei … und den anderen bei … Kurzform: Hinter Hebebühne 1, Bombe
  • Wenn ihr durch den gesehenen Gegenspieler sterbt, dann macht ein Call mit Ortsangabe! Kurzform: Bombe hat mich
  • Wenn ihr durch den gesehenen Gegenspieler sterbt, ihn jedoch auch tötet dann macht ein Call mit Ortsangabe! Kurzform: Bombe Märtyrer
  • Ich brauche Hilfe auf … / Ich werde in Mitte gepusht! Kurzform: Mitte pusht mich
  • ACHTUNG: Dies ist das Zeichen für euch, dass mindestens einer zu demjenigen rennt und ihn unterstützt. Das rotieren / verschieben geschieht automatisch, also ohne den Call „Spieler A verschieb zu Spieler B um zu helfen!“, erfolgen. Sonst geht euch wichtige Zeit und ein Mitspieler verloren. Stattdessen callt der Supporter, der gerade zur Hilfe eilt: Ich verschiebe nach…

Bonus Material

  • Auf dieser Shooter Seite könnt ihr ohne Anmeldung witzige Spiele spielen, die eure Reflexe und das Aim verbessern sollen: aim400kg
  • Noch eine glorreiche Programmierung, die Shooter Spieler trainieren soll, bei srimshady.itch.ioT
  • Hirnforscher: Ego Shooter Spieler können viele Sinneseindrücke besonders schnell verarbeiten und schnellere Entscheidungen treffen. Die ganze Forschung dazu steht im Fachmagazin Current Biology auf englisch
  • Ein Kommentar zu Ego-Shooter von der  wn.de